▶ 5 Tipps: So findet man die richtige Geldanlage ...


Für Anleger stellt sich immer, nicht nur zu Zeiten extrem niedriger Zinsen, die Frage, wie sie ihr Geld und Erspartes am optimalsten anlegen. Es geht ja nicht nur darum, das Guthaben verwalten zu lassen, sondern möglichst einen kontinuierlichen Wertzuwachs zu verzeichnen. Während die einen auf Tages- und Festgelder schwören, sehen die anderen Aktien oder Anleihen als die einzige Lösung. Berufseinsteiger, die erstmalig die Chance haben, monatlich konsequent zu sparen, sind entweder der Beratung einer Bank oder Sparkasse ausgeliefert oder sie machen sich selbst ein Bild davon, welche Varianten es gibt. Wer sich für die Eigeninitiative entscheidet, ist gut beraten, ein Vergleichsportal zu nutzen, da es nicht nur eine Anlageform berücksichtigt, sondern einen Überblick über unterschiedliche Varianten gibt. Die Vorgehensweise zur richtigen Geldanlage ist relativ einfach.

Die wichtigsten Tipps für renditeorientierte Anleger ...


1.) Für einen monatlichen Sparvorgang definieren Sie den Betrag, welchen Sie regelmäßig anlegen möchten.

2.) Halten Sie zwei bis drei Monatsgehälter als jederzeit verfügbare Reserve am Besten auf einem Tagesgeldkonto. Dieses ist völlig kostenlos und gebührenfrei.

3.) Überlegen Sie bei einer einmaligen Geldanlage, wie lange Sie auf den Betrag verzichten können. Je länger dieser Zeitraum ist, um so größer ist die Bandbreite der Anlagemöglichkeiten. Bei Aktien spricht man von einer Mindesthaltedauer von fünf Jahren.

4.) Definieren Sie ihre Risikobereitschaft. Diese muss auch von jeder Bank aufgrund des Wertpapierhandelsgesetzes abgefragt werden. Lassen Sie sich nicht in eine Anlageklasse hineinreden, die im Grunde ihre Risikofreude übersteigt.

5.) Haben Sie sich für ein Produkt entschieden, vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter. Die Kosten und Gebühren bei den einzelnen Finanzdienstleistern gehen weit auseinander und beeinflussen auf jeden Fall die Nettorendite.

Was Sie sonst noch über die Geldanlage wissen sollten ...


Unrentierlich ist es in den meisten Fällen, die Angebote der ersten Bank aufzugreifen, da diese nicht produktneutral, sondern nur unternehmensbezogen beraten. Onlinebroker bieten eine wesentlich größere Anlagevielfalt und sind nicht auf hauseigene Vorschläge beschränkt. Kapitalerträge werden in Deutschland direkt an der Quelle besteuert. Das heißt, das jeweilige Unternehmen führt bei einem Sitz in Deutschland 25 Prozent der Gewinne und Zinsen an das Finanzamt ab. Mit einem Freistellungsauftrag sichern sich Alleinstehende eine steuerfreie Auszahlung der ersten 801 Euro, Verheiratete der ersten 1.602 Euro an Dividenden, Zinserträgen oder Kursgewinnen.

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